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Das vielleicht schönste Geschenk: Hosting with Heart – das neue Gästezimmer-Gefühl

  • Autorenbild: Pia
    Pia
  • 16. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Es ist diese eine Zeit im Jahr, in der Häuser leiser werden – und gleichzeitig voller Leben. Wenn Koffer im Flur stehen, Jacken über Stuhllehnen hängen und plötzlich wieder jemand fragt, ob noch Tee da ist. Weihnachten ist die Saison des Ankommens. Kinder kommen aus Studienorten zurück, Geschwister aus anderen Ländern, Freunde, die „nur kurz“ bleiben und dann doch länger.Und genau dafür darf ein Gästezimmer mehr sein als ein hübsch gemachter Raum. Es darf ein Gefühl vermitteln: Du bist willkommen. Bleib. Ruh dich aus.


Sanfte Töne, ein Willkommens-Snack - kleine Gesten erfreuen Herz und Seele.
Sanfte Töne, ein Willkommens-Snack - kleine Gesten erfreuen Herz und Seele.

Der neue Gästezimmer-Trend: Geborgenheit statt Perfektion


Vergiss Hotelästhetik. Vergiss „bitte nichts anfassen“. Der Trend für einladende Gasträume setzt auf beruhigende Farben, vielschichtige Texturen und ehrlichen Komfort – Räume, die nicht beeindrucken wollen, sondern umarmen.

  • Sanfte, ruhige Farbwelten wie warme Off-Whites, Greige, Salbei oder Rauchblau lassen sofort entspannen.

  • Layering ist das neue Luxuswort: frische Bettwäsche, Decken, Plaids, Kissen – nicht perfekt, sondern einladend.

  • Texturen statt Deko-Overkill: Leinen, Wolle, Holz, Keramik. Dinge, die man anfassen möchte.

Gerade zur Weihnachtszeit darf das Gästezimmer ein leiser Gegenpol zum Trubel sein – ein Rückzugsort nach langen Gesprächen, späten Abenden und emotionalen Wiedersehen.


Kleine Details, große Wirkung


Es sind nicht die Quadratmeter, die zählen – sondern die Aufmerksamkeit.


Diese Dinge lassen Gäste sofort ankommen:

  • Frisch bezogenes Bett (am besten neutral, weich, hochwertig – nichts schreit mehr „Willkommen“)

  • Gedimmtes Licht: eine Tischlampe, eine kleine Lichterkette, warmes Licht statt Deckenstrahler

  • Ein leerer Platz im Schrank oder auf einem Stuhl – nichts ist ungemütlicher als „kein Raum für mich“

  • Ein kleines Willkommenszeichen: ein Buch, eine Karte, eine Schale mit Nüssen oder Schokolade


Weihnachts-Upgrade für Gästezimmer 🎄


Zur Weihnachtszeit darf es subtil festlich werden – ohne kitschig zu sein.

  • Ein schlichter Tannenzweig oder Eukalyptus in einer Vase

  • Dezente Textilien in warmen Naturtönen

  • Ein angenehmer Duft (Zeder, Orange, Vanille – aber bitte dezent!)

  • Eine kuschelige Zusatzdecke für lange Winterabende


Nicht jeder Gast verbringt Weihnachten dort, wo sein Zuhause ist. Umso wertvoller ist ein Raum, der Wärme und Zugehörigkeit ausstrahlt.


Auch eine schöne Idee: Den Gästen einen Hoodie bereit legen für noch mehr cosy time. Wie etwa die coolen Kaputzensweater von pireppi.studio


Die besten Tipps, damit sich Gäste wirklich wohlfühlen


Und jetzt das Wichtigste – jenseits von Design:

  1. Privatsphäre schenken: Erkläre nicht alles. Zeige das Wichtigste – und lass Raum.

  2. Rituale anbieten, nicht aufzwingen: Frühstück, Spaziergang, gemeinsames Kochen – als Einladung, nicht als Plan.

  3. Praktisch denken: Steckdose frei? WLAN-Zettel? Wasser am Nachttisch? Kleine Dinge, große Wirkung.

  4. Unperfekt bleiben: Gäste fühlen sich wohler, wenn sie nicht das Gefühl haben, etwas kaputt machen zu können.

  5. Einfach da sein: Manchmal ist das schönste Willkommen kein perfekt gemachtes Zimmer – sondern Zeit.


Man könnte also sagen: Ein Gästezimmer ist ein Versprechen

Gerade zu Weihnachten erzählen Räume Geschichten. Ein liebevoll gestalteter Gastraum sagt: Du musst nichts leisten. Du darfst einfach sein.


Und vielleicht ist genau das das schönste Geschenk dieser Saison.

 
 
 

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